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Медицинские услуги на выбор (IGel) — Лечение
внутрисуставной инъекцией гиалуроновой кислоты:

 
 

Medizinische Wahlleistungen bei Wirbelsäulenschäden:

Die Injektionstherapie mit Hyaluronsäure

Schmerzhafte und oft mit Bewegungseinschränkungen einhergehende Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule sind einer der häufigsten Gründe für einen Arztbesuch. Mit zunehmendem Alter steigt auch die Zahl der Betroffenen stetig an.
 
Die Wirbelkörper der Wirbelsäule sind, wie fast alle Knochen des menschlichen Skelettes, durch Gelenke miteinander verbunden und ermöglichen somit deren Beweglichkeit. Also sorgen unsere Gelenke den ganzen Tag über, bei der Arbeit, in der Freizeit und beim Sport, für Beweglichkeit.
 
Für die Beweglichkeit eines Gelenkes ist die Gelenkflüssigkeit (Synovia) von entscheidender Bedeutung! Sie sorgt für ein reibungsfreies Aufeinandergleiten der Knorpelflächen. In arthrotisch und/oder traumatisch geschädigten Gelenken kann die krankhaft veränderte Gelenkflüssigkeit diese Aufgabe nicht mehr ausreichend erfüllen.
 
Hyaluronsäure ist eine hochmolekulare Substanz, die von Natur aus im menschlichen Körper, insbesondere in den Gelenken vorkommt und ist ein wesentlicher Hauptbestandteil der Gelenkflüssigkeit (Synovia).
 
· Sie verbessert dort die Gleitfähigkeit der Gelenkflüssigkeit und trägt
  damit auch zur optimalen Nährstoffversorgung des Knorpels bei
· Sie schmiert das Gelenk, dämpft Stöße und schützt die Knorpelflächen
  vor Abrieb
· Sie hat einen analgetischen (schmerzlindernden) Effekt
· Sie führt zur Abnahme von Entzündungen und deren Wirkungen im
  geschädigten Gelenk (z.B. weitere Zerstörung des Knorpels)
 
Altersbedingt verringert sich die Knorpelsubstanz und verliert an Elastizität. Gleichzeitig verändert sich die Zusammensetzung der Gelenkflüssigkeit und sie verliert damit ihre Funktion. Verantwortlich hierfür ist vor allem die in ihrer Menge und Qualität verringerte Hyaluronsäure.

Woher kommt der Schmerz?

Ist der Schmerz entzündlich bedingt, d.h. besteht nicht nur ein belastungsabhängiger Schmerz, sondern auch ein Ruheschmerz? Oder gar ein Nachtschmerz? In solchen Fällen sollte erst die Entzündung wirksam behandelt werden, da sonst die ins Gelenk gespritzte Hyaluronsäure sehr schnell durch die Entzündungsstoffe im Gelenk abgebaut wird und nicht ausreichend wirken kann.

Ist der Schmerz muskulär bedingt?

Häufig geht eine Arthrose mit einer starken Muskelverspannung der umliegenden Muskeln einher. Die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure führt zwar zu einer wesentlichen Verbesserung der Gelenkschmierung und damit indirekt auch zu einer Entlastung und Entspannung der Muskulatur. Bei einer ausgeprägten Muskelverspannung sollte die Injektion zusätzlich durch Maßnahmen zur Entspannung der Muskulatur flankiert werden, damit der Behandlungseffekt optimal ist (sogenannte "detonisierende" Behandlungen aus dem Bereich der physikalischen Therapie, vorzugsweise Wärmeanwendungen oder Elektrotherapie, aber auch Krankengymnastik und Entspannungsübungen).

Ist der Schmerz vor allem belastungsabhängig?

In diesem Fall spielt die vermehrte Reibung im Gelenk eine wichtige Rolle. Da die intraartikuläre Injektion von Hyaluronsäure in erster Linie die Gelenkschmierung bedeutend verbessert und die Reibung im Gelenk beträchtlich reduziert, ist hier der Effekt der Injektion am schnellsten (die meisten Patienten berichten über eine manchmal "dramatische" Verbesserung bereits unmittelbar nach der Injektion).
 
Hyaluronsäure habe sich bei Arthrose-Beschwerden im Knie, Sprunggelenk und Ellenbogen bewährt und könne auch in den Facettengelenken der Wirbelsäule angewendet werden.
 
Die Substanz sollte schon in einem relativ frühen Arthrosestadium intraartikulär injiziert werden, besonders wenn eine nicht-medikamentöse Therapie oder einfache Analgetika nicht mehr helfen.
 
In Frage kommen alle Gelenke. Es gibt Darreichungsformen für kleine und große Gelenke.
 
Das Medikament wird in kleiner Menge (ca. 0,5 – 1 ml) mit einer dünnen Nadel in das betroffene Gelenk gespritzt/injiziert. Die Injektion ist schmerzarm.
Um zu gewährleisten, dass die Substanz in die Gelenkhöhle gespritzt wird, kontrolliert Ihr Arzt die korrekte Lage der Injektionsnadel mittels Röntgendurchleuchtung.
 
Drei bis sechs Injektionen im Abstand von einer Woche werden verabreicht.
 
Je nach Ausprägung der Beschwerden können 3 – 6 Injektionen je Gelenk im Laufe der ambulanten Behandlung notwendig sein. Meist kommt es nach der 2. oder 3. Injektion zu einem Rückgang der Beschwerden und Zunahme der Beweglichkeit.
Der Effekt der Behandlung hält je nach Ausgangsbefund mehrere Monate bis zu einem Jahr an. Bei erneuten Beschwerden kann jederzeit mit einem weiteren Therapiezyklus begonnen werden (eine Wiederholung der Serie ist nach sechs Monaten wieder möglich).

Frage der Kosten sowie Kostenübernahme:

Ob die Krankenkasse die Behandlungskosten übernimmt, hängt von der einzelnen Krankenkasse und vor allem vom Versicherungsstatus ab. Wenn die Behandlung medizinisch begründet ist, werden die Kosten von den Privaten und der Beihilfe in der Regel übernommen.
 
Ob gesetzliche Krankenkassen die Behandlung erstatten oder zumindest einen Teil der Kosten übernehmen, muss in jedem Einzelfall mit der jeweiligen Krankenkasse geklärt werden.
 
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